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3 neue Steyr-Multi


Knapp drei Jahre nach der erfolgreichen Markteinführung verpasst Steyr seinem Multitalent ein technisches Update:
Das automatisierte Getriebe, die neue Vorderachsfederung und die Multicontroller-Armlehne steigern Bedien- und Fahrkomfort.
3Die neue Multi-Baureihe besteht wie bisher aus drei Modellen. Sie decken den Leistungsbereich von 99 bis 117 PS ab. Die 4-Zylinder-FPT-Motoren mit 3,4 Liter Hubraum sind mit modernster Technik ausgestattet. Die Abgasstufe IV wird mit einem Oxidationskatalysator, gekühlter Abgasrückrührung und SCR-Technik erreicht.


Kompakt und vielseitig
Die Abmessungen der neuen Generation sind kompakt wie bisher. Erfreulich ist, dass der Hersteller das zulässige Gesamtgewicht dank neuer Vorderachse um ein paar hundert Kilogramm anheben konnte. Die Kabine ist aufgeräumt und bietet eine gute Rundumsicht. Alle Fenster lassen sich öffnen. Neu ist die Vorderachsfederung mit einem Federweg von 80 mm. Sie erhöht vor allem den Fahrkomfort auf der Straße. Da die Schwinge und der Dämpfungszylinder vor der Achse sitzen, hat sich der Radstand um nur einen Zentimeter vergrößert.

Automatisiertes Getriebe
Das Getriebe mit 32 Vorwärts- und 32 Rückwärtsgängen war bisher teilautomatisiert. Jetzt gibt es keinen Ganghebel mehr, die Bedienung wurde in die neue Multicontroller-Armlehne integriert. Im Transportmodus schalten alle vier Gänge und vier Lastschaltstufen vollautomatisch. Im Feld-Modus werden wie bisher die vier Lastschaltstufen automatisch geschaltet. Mit dem rechten Schieber am geteilten Handgashebel lassen sich die Schaltpunkte zwischen 1.000 und 2.000 U/min einstellen.

Multicontroller fest im Griff2
Der Multicontroller ist fest mit der Armlehne verbunden. Man kann sich daran festhalten. Neu ist auch der Frontlader-Joystick. Mit ihm lassen sich auch die Kupplung und die Lastschaltstufen per Knopfdruck bedienen. Damit der Fahrer auch rechts aussteigen kann, lässt sich die Armlehne hochschwenken.

Quelle: www.landwirt.com

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Case IH Optum 300 CVX

Case IH erhält Auszeichnung „Traktor des Jahres 2017“ für den Optum 300 CVX

09. November 2016

Preis auf internationaler Landtechnikausstellung EIMA in Italien verliehen / Jury würdigt das für die Anforderungen des europäischen Markts entwickelte Design mit hoher Leistung und geringem Gewicht / Für noch höheren Traktionsbedarf ist Ballastierung möglich / Design stellt maximale Effizienz und Bodenschutz sicher

Der Optum 300 CVX von Case IH ist zum Traktor des Jahres 2017 gekürt worden. Dieser Preis würdigt den besonderen Fokus, den Case IH auf den Einsatz der Landwirte für mehr Bodenschutz und höhere Kraftstoffeffizienz legt. Die Jury, die aus Vertretern von einigen der wichtigsten landwirtschaftlichen Zeitschriften Europas besteht, hebt mit dieser Auszeichnung die Bedeutung des ebenso leistungsstarken wie kompakten Optum 300 CVX für ein wachsendes Kundensegment hervor.

„Nachdem der Optum bereits als ‘Maschine des Jahres 2016‘ ausgezeichnet wurde, zeigt der jetzt verliehene Preis ‘Traktor des Jahres‘, dass Design und Eigenschaften des Optum quer durch die europäische Fachpresse als signifikante Fortschritte in der Traktortechnologie anerkannt werden“, sagt Dan Stuart, der für den Optum zuständige Produktmarketing-Manager für Europa, den Mittleren Osten und Afrika.

Der Optum CVX rangiert zwischen dem in den USA gefertigten Magnum und unserer Puma Baureihe, die wie der Optum CVX in St. Valentin, Österreich, gefertigt wird. Wir haben ein komplett neues, stabileres und zugleich leichteres Design entwickelt, mit einer neuen robusten Vorderachse und einer verstärkten, als tragende Komponente genutzten Ölwanne, um dem Wunsch der Kunden nach einem Traktor mit 250 bis 300 PS, exzellentem Leistungsgewicht und einer kompakten, höchst wendigen Bauform zu entsprechen.

Das bedeutet: Der Optum CVX eignet sich hervorragend für alle Aufgaben, bei denen zwar hoher Leistungsbedarf besteht, ein hohes Gewicht aber nicht zwingend erforderlich ist, wie beispielsweise der Einsatz mit großen Mähwerken, bei dem es auf den Schutz der Grasnarbe ankommt. Für anspruchsvolle Einsätze etwa bei der Bodenbearbeitung, bei denen Traktion und Grip im Vordergrund stehen, kann der Optum CVX entsprechend ballastiert werden und nimmt es so mit jedem herkömmlichen Traktor dieser Leistungsklasse auf. Auch für Straßenfahrten kann der Optum entsprechend der Anhängelast ballastiert werden und sorgt so für so maximale Sicherheit und Kraftstoffeffizienz.

Der mit Hi-eSCR ausgestattete FPT 6,7 Liter Sechszylindermotor des Optum CVX ist um die tragende Ölwanne gebaut und gibt seine Leistung über ein stufenloses Case IH CVX Getriebe ab.

Das Leergewicht des Traktors liegt zwar bei 11 000 kg, die gewählte Konstruktionsweise erlaubt aber ein maximales Gesamtgewicht von 16 000 kg. Zu den weiteren kraftstoffsparenden Eigenschaften gehört auch das Leerlaufmanagement, mit dem die Drehzahl des Motors von 850 auf 650 U/min reduziert wird, sobald der Traktor länger als 2 Minuten mit laufendem Motor steht.

Im Ergebnis ist der Optum CVX ein Traktor, der den Boden schützt, da das Gewicht an die jeweils anstehende Arbeit angepasst werden kann. Er vermeidet den Verschleiß von Reifen und Bauteilen, der insbesondere dann auftreten kann, wenn ein schwerer Traktor für leichtere Feld- oder Transportarbeiten eingesetzt wird. Und er schützt den Betrieb vor hohem Kraftstoffverbrauch, wie mit dem im DLG Powermix ermittelten Wert von 249g/kWh eindrucksvoll nachgewiesen wurde. Die Auszeichnung als Traktor des Jahres zeigt die Bedeutung, die diesen Eigenschaften in der modernen Landwirtschaft zukommt.

 

Quelle: www.caseih.com